Freitag, 27. Januar 2017

Das Leben heute


Das Chaos uns in den Händen hat
die Depression beherrscht den Staat
Ängste lähmen jeden Traum
jedoch für Hoffnung ist kein Raum.

Wohnungssuche ist heut ne Plag
Obdachlose jeden Tag
die Armut überall dich ruft
ist unsere Zukunft nur die Gruft?

Feinstaub greift die Menschen an
bin ich vielleicht als nächster dran?
Politik verspricht uns saubere Luft
was kommt ist korruptierter Duft.

Schnelle Maßnahmen sind geordert
Die Politiker sind gefordert
Worte allein genügen uns nicht
nur das Nichtstun ist in Sicht.

Montag, 23. Januar 2017

Die Ewigkeit

Der kleine Baum am Waldesrand
sein Schicksal ist noch nicht benannt
er ist noch jung kennt keine Regel
benimmt sich wie ein wilder Flegel.

Sechzig Jahre gingen vorbei
wilder Sturm riss ihn entzwei
noch ist der Baum nicht richtig alt
doch Blitz schlug in den Stamm nen Spalt.

Der Forstwart sagt nun ist es Zeit
zu End für dich die Ewigkeit
ich treffe heut die Wahl
als Brennholz ganz banal.

Und als der Baum zur Erde fällt
hat sich ein Mann dazu gestellt
erkennt im Baume er den Stolz
so kauft er schnell das ganze Holz

Es erfordert eine wilde Kraft
bis er ein Kunstwerk hat erschafft
mit Können und viel Zeit
für die Ewigkeit.

Wahres Sehen


Einst war ich ein fröhliches Kind
doch über Nacht da wurde ich blind
seh nur noch des Menschen Seele
darum ich Gefühle wähle.

Der Mensch lebt meistens visuell
und bildet sich sein Urteil schnell
er will nur schönes sehen
alles andere übergehen.

Doch die Welt zu erfahren ist viel mehr
drum höre mir zu bitte sehr:
Nicht nur das äußere durcheilen
nein auch im Menschlichen verweilen.

Erst als man mir die Augen nahm
war alles was danach dann kam
mit Sicherheit nicht ganz vergebens
es ist der wahre Wert des Lebens

Montag, 16. Januar 2017

Fluch der Zeit

Die Zeit

Es huschen die Finger über's dunkle Gestell
erst ist's dunkel, dann wird es hell
die Zeit sie rast dahin und vergeht
es ist wie vom Winde verweht.

Stetig dreht sich die Erde im Kreis
vorbei hasten Menschen mit wildem Fleiß
die Zeit steht niemals still
mit steifem Gesicht mehr ein jeder will.

Es heißt die Zeit heilt alte Wunden
soll dauern nur einige Stunden
manche Last mußt aber ewig tragen
wann kann man wieder etwas wagen?

Man sagt "die gute alte Zeit"
wo ist sie geblieben, die Heiterkeit?
Altes ist oft schnell verschwunden
was bleibt sind stets nur neue Wunden

Dienstag, 10. Januar 2017

Motorradreise


Durch die Haare blässt der Wind,
Das Shirt flattert im Rücken
bin so frei wie einst als Kind
und das Herz tanzt voll Entzücken.

Gummi rast über den Asphalt
wildes Kribbeln tief im Bauch
Kurvenfeeling tief im Wald
die Gefahr genieß ich auch.

Wie ein Vogel will ich fliegen
Wie der Pfeil des Wilhelm Tell
Fliehkraft will ich ewig lieben
öfters bin ich viel zu schnell.

Neugier treibt mich stets voran
so vieles will ich noch erfahren
sie bestimmt die Lebensbahn
sollen die Engel mich bewahren.

Montag, 9. Januar 2017

Geburtstag


Nur ein Traum oder gar ein Versehn?
Nein, Gott sei Dank ist es gesche'hn.
Viele Jahre sind Vergangen
seit dein Leben angefangen.

Richte ohne Trauer den Blick zurück
und betrachte das ganze im Augenblick.
Erst dann wirst du sehen,
das Leben besteht aus Tiefen und Höh'n.

Moderne Welt

Keiner hört mehr die leisen Töne,
überall nur dumpfes Gedröhne.
Wahre Kommunikation ist nicht mehr da,
man hört nur noch leeres Bla Bla...

Die Politik sich nicht mehr für's Volk interessiert
sagt man die Wahrheit sind sie blessiert.
WIR SIND FÜR SIE DA....wollen aber nur ihr Geld
was kümmert uns des Volkes Welt.

Wahre Werte gibt es keine mehr
Drogen dagegen liebt jeder sehr.
Politiker mit der Wirtschaft im Bunde
die schöne Welt geht vor die Hunde.

Nine Eleven



Das Grauen erscheint und verändert die Welt,
hoffnung und Leben im Beton zerschellt.
Ein Krieg ohne Regeln, nur der Teufel lacht,
als fliegender Hass in die Türme kracht.

Fassungslosigkeit prägt heut den Kalender
am frühen Morgen des 11. September.
Die Menschen geschockt, überall Ratlosigkeit
hatte niemand Ahnung, wer wusste Bescheid?

Steinregen und Rauchwolken umhüllen die Bäume
überall dumpfer Schmerz und Leichenräume.
Unverständniss prägt nun den Kalender
am Mittag des 11. September.

Eine ganze Stadt in Einigkeit
mit gerechter Stimme nach Rache schreit.
Kein Verstehen, keine Gefühle, nicht mal mehr Wut
Ist kein Mensch mehr, der so etwas tut.
Kein Verzeihen prägt nun den Kalender
Niemals Vergessen den 11. September

Donnerstag, 5. Januar 2017

Gedanken

In diesen Tagen sitz ich und denke
was ich vor langem sah.
Die schöne Zeit und alte Gesänge
von einst sind wieder da.

Altweibersommer, keine Gicht
im Herbst der damals war.
Mit Morgendunst und blassem Licht
und Wind durchs dichte Haar.

Nimmer fern ist nun die letzte Grenz
die Welt ist wahrlich wunderlich
folgt auf dem Winter doch der Lenz
doch bald nicht mehr für mich.

So vieles gibt es oh wie wahr,
das hab ich nie gesehen
ist anders doch in jedem Jahr
das Grün des Frühlings schön.

An viele Menschen denk ich fein,
die sind schon lang nicht mehr
Wird nach mir noch so mancher sein,
Das kümmert mich nicht sehr.

Doch wie ich da so sitze hier
und horche unverwandt
nach leisen Schritten an der Tür
und Klängen wohlbekannt. 

Am Kamin

Der Winter ist gekommen, verstummt ist der Hain
nun soll uns im Zimmer ein Liedchen erfreu'n.

Es glitzert und flimmert, es leuchtet so weiß,
die Sonne spiegelt sich im blitzblanken Eis.

Wir gleiten darüber auf blinkendem Stahl
und rodeln mit jauchzen vom Hügel ins Tal.

Senkt sich dann der Abend, gehts müde nach Haus,
in die warme Stube zum Bratapfelschmaus.

Das Alter

Der Name! Mensch wie war der noch?
Erinnerungen kommen hoch.
Du kramst in der Vergangenheit
hast tausend Dinge griffbereit
das Hirn sich immer weiter quält
der Name! Nur der Name fehlt.
Und sicherlich erkennst du bald:
So fängt es an, Mensch du wirst alt.

Vom vierten Stock steigst du herunter
trittst auf die Straße, noch ganz munter,
doch plötzlich fragst du ganz verdrossen:
"Hab ich auch oben abgeschlossen?"
Du kannst dir selber nicht mehr trau'n
und geh'st zurück um nachzuschau'n.
Und sagst-die Faust im Zorn geballt:
"So fängt es an, Mensch du wirst alt."

Du brauchst was aus dem Küchenschrank,
und weißt auch was, na Gott sei Dank.
Du öffnest ganz gezielt die Tür,
und fragst dich dann: "Was wollt ich hier?"
Nun grübelst du, dich packt der Frust,
denn gerade hast du's noch gewusst.
Tja sowas läßt dich nicht mehr kalt,
so fängt es an, Mensch du wirst alt.

Bevor man eine Reise tut,
versteckt man erst das Bargeld gut.
Man ist ja länger nicht zu Haus,
und das Versteck kriegt keiner raus.
Kommst du zurück, geht's Suchen los:
"Wo habe ich das Bargeld bloß?"
Warum ich so was nie behalt!?
So fängt es an, Mensch du wirst alt.

Du sitzt im Zug, bist grad am Reisen,
da fällt dir ein: Das Bügeleisen!!!
Die Urlaubsfreude dich beflügelt,
hast du noch schnell dein Hemd gebügelt.
Nun denkst du ständig an zu Haus,
"Himmel ist auch der Stecker raus?"
Zwingst dich zur Ruhe mit Gewalt.
So fängt es an, Mensch du wirst alt.

Zum Frühstück nimmst du drei Tabletten,
sie sollen dein Gedächtnis retten.
Doch plötzlich fragst du ganz benommen:
"Hab ich sie richtig eingenommen?"
Wie schluckt man sie, du hast's vergessen,
stets vor dem oder nach dem Essen?
Du weißt nicht welche Vorschrift galt,
so fängt es an, Mensch du wirst alt.

Du bist es leid und legst im nu
dir ein Tablettenkästchen zu.
Unter den Fächern - keine Frage,
steh'n säuberlich die Wochentage.
Am anderen Morgen denkst du nach?
"Ist heute wirklich Donnerstag?"
Du wirfst das Kästchen dass es knallt,
so fängt es an, Mensch du wirst alt.

Du siehst nicht gut, der Arzt kommt drauf
und schreibt ne Medizin dir auf.
Alle vier Stunden sollst du nun,
sie dir in deine Augen tun.
Doch jedes Mal - es tut dir leid -
vergisst du die genaue Zeit.
Völlig verzweifelt sagst du bald:
"So fängt es an, Mensch du wirst alt"

Dann kaufst dir - so was gibt es schon -
'ne Armbanduhr mit Weckfunktion.
Du freust dich, nun ist alles klar,
sie piept auch pünktlich, wunderbar!
Doch schaust du sinnend auf die Uhr,
und fragst dich: "Warum piept die nur?"
Sie piept stets aus dem Hinterhalt,
So fängt es an, Mensch du wirst alt.

Maschinen kann man reparieren,
Gelenke die schwer gehen schmieren,
kommt beim Computer nix mehr raus,
dann wechselt man die Platte aus.
So hat man vieles schon erreicht,
beim Mensch jedoch ist das nicht leicht.
Drum kann der Rat nur einer sein:
Mach dir nix draus, stell dich drauf ein.

Die Welt

Öffne deine eignen Türen
Sieh was wirklich um dich ist
wage es einmal zu spüren
dass du selbst vollkommen bist.

Schönheit ist nicht leicht zu tragen
Leid ist uns doch oft so nah
höre auf dich zu beklagen
wie du's siehst so ist es wahr.

Lass die Bäume zu dir sprechen
sieh wie tief die Seen sind
alte Muster werden brechen
leise Töne spielt der Wind.

Diese Welt ist nur ein Spiegel
für den Geist der in dir lebt
wenn du willst dann brich das Siegel
sieh was alles um dich schwebt.

Dann entfalte deine Flügel
lass dich treiben wie ein Kind
nur du selbst hälst nun die Zügel
und ein Pferd sei dir der Wind.

Jetzt betrachte diese Welt von neuem
siehe wirklich wie sie ist
niemals wirst du selbst bereuen
dass du selbst der Schöpfer bist.

Erinnerungen

Die Lichter erloschen
was jung war wird alt
der Met ist vergossen
die Feuer sind kalt

Es herrschte Gastfreundschaft in goldenen Hallen
Gelächter und Gesang hörte man erschallen
der Rat der weisen und kluge Worte
gern angenommen an jenem Orte.

Liebe herrschte zu aller Zeit
die Welt war jung und sie war weit
doch nun ist es dunkel und die Hallen sind leer
verschwunden die Liebe und einiges mehr.

Wo einst die Lieder so herrlich erklangen
die gute Zeit ist nun vergangen
hin und wieder erscheint ein verworrener Text
die Wahrheit wird von der Lüge zerfetzt.

Die Toleranz sie schwindet dahin
bald niemand mehr weiß wie es dem Frieden erging
die Lichter erloschen die Feuer so kalt
die gute Zeit vergessen sehr bald.

Doch irgendwo zwischen Zeit und Raum
so flüchtig schwebend wie ein leiser Traum
da geht alles weiter
Geschichten und Lieder immer sehr heiter.

Die Liebe von einst lebt an diesem Ort
wo stets man hört ein gutes Wort
der ort so leicht zu erreichen ist
wenn offen und Tolerant du bist.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Des Menschen bester Freund

Im tiefen Schlaf bei dunkler Nacht
ein Engel hielt über mich die Wacht.
Leises Knistern unten im Haus
kleine Flammen breiten sich aus.

Im Schlafe und ganz ahnungslos
die Flammen wurden richtig groß.
Urplötzlich wurde ich dann wach
durch lautes Bellen im Schlafgemach.

Der Hund sprang ganz wild hin und her
knapp war die Atemluft
Schnell alarmiert die Feuerwehr
und raus zum frischen Duft.

Der Engel stand an meiner Seite
er mich aus großer Gefahr befreite
vor Großem Schmerz hat er mich bewahrt
mir auch den Feuertod erspart.

Mein Hund, bin froh dass es dich gibt
er mich beschützt und stets mich liebt
er mich begleitet und Treue schenkt
und mir ein weit'res Leben schenkt.

Warum?

In Trauer ist das ganze Land
um einen jungen Mann
den Tod er viel zu frühe fand
nun nie mehr leben kann.

Schweigen in der ganzen Stadt
weil ein junges Leben
den schweren Kampfe so sehr satt
hat doch nie aufgegeben.

Trotz schwerer Trauer unbesiegt
der Schmerz ist kaum zu zähmen
vom Jungen der so sehr beliebt
nun Abschied ist zu nehmen.

Ganz still ist heut selbst die Natur
kaum hörbar ein "Oh Weh"
unsichtbar ist der Tränen spur
ein schwerer Gang durch Schnee.

Von fern man hört n'en Hund der bellt
Solch´Schicksal gibt's zu viele
ein junger Mensch ins Dunkel fällt
weil Kriege war'n im Spiele.

Montag, 2. Januar 2017

Die Zeit

Es gab einmal ein dunkles Klavier,
bespielt mit zwei Händen, manchmal auch vier.
Die Saiten stets bestens gestimmt,
so dass die Spieler zufrieden gesinnt.

Alles wird älter, auch das Klavier im Raum
wobei es nie versagte, es stand wie ein Baum.
Manch alten Dinge wir hoch bemessen,
und dabei dann das eine vergessen.

"Nichts ist ewig" sagt man daher,
doch wenn es vorbei, dann fällt es uns schwer,
einen Platz zu finden wo man kann ruh´n,
immer in Arbeit, gibt noch so viel zu tun.

Mit der Zeit, die Hände wurden gewechselt
auch die Lieder neu getextet.
Das alte Klavier, nicht mehr stets bereit,
unausweichliches Ende ist nimmer weit.

Den Kreislauf des Lebens, niemand kann ihn ergründen
Was heute verloren, im Morgen zu finden.

Star Wars

Der ewige Kampf

Die blutrote Sonne spät am Himmel steht
Mit Bedacht und Geduld sie niedergeht.
Der Mond, erwartet still die Nacht,
da er in Ihr wieder erwacht.
Und ist die Sonne dann verdrängt,
wird nachts uns fahles Licht geschenkt.

Wir werden der Sonne Licht nicht missen,
da wir um beider Segen wissen.
Siehst du der Sonne ersten Strahl,
wird auch der Mond dann langsam fahl.
Die beiden hier im Kampfe leben,
Stets nach der Ewigkeit sie streben.

Wenn Sonne dann im Mittag steht,
der längste Strahl seiner Wege geht,
der Mond erscheint mit wilder Gischt
die Sonnenfinsternis geboren ist.
Der ewige Kampf wird weiter geh´n
beide stets am Himmelszelt steh´n

Ein ew´ger Kampf der Titanen,
Ihn sahen schon uns´re Ahnen.