Der ewige Kampf
Die blutrote Sonne spät am Himmel steht
Mit Bedacht und Geduld sie niedergeht.
Der Mond, erwartet still die Nacht,
da er in Ihr wieder erwacht.
Und ist die Sonne dann verdrängt,
wird nachts uns fahles Licht geschenkt.
Wir werden der Sonne Licht nicht missen,
da wir um beider Segen wissen.
Siehst du der Sonne ersten Strahl,
wird auch der Mond dann langsam fahl.
Die beiden hier im Kampfe leben,
Stets nach der Ewigkeit sie streben.
Wenn Sonne dann im Mittag steht,
der längste Strahl seiner Wege geht,
der Mond erscheint mit wilder Gischt
die Sonnenfinsternis geboren ist.
Der ewige Kampf wird weiter geh´n
beide stets am Himmelszelt steh´n
Ein ew´ger Kampf der Titanen,
Ihn sahen schon uns´re Ahnen.
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